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Isabell Werth und Bella Rose in München Spitze

Isabell Werth und Bella Rose in München Spitze

Dressurstars verzaubern Zuschauer bei Pferd International

Deutlicher geht es kaum mehr: Mit fast 100 Punkten Vorsprung hat sich die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt, Isabell Werth am Donnerstag bei Pferd International in München-Riem im sportlichen Highlight des Tages, dem Preis der Nürnberger Versicherungsgruppe, an die Spitze gesetzt. Mit leichter Hand ließ die Rheinbergerin Bella Rose, ihre zehnjährige Fuchsstute im Grand Prix der ***-Tour durchs Viereck tanzen und animierte die Zuschauer anschließend zu Begeisterungsrufen. „Ich komme sehr gerne nach München, die Atmosphäre bei dieser Veranstaltung und die Kombination aus Spitzensport, Schau und Messe ist einmalig“, zeigte sich die fünffache Olympiasiegerin, die seit vielen Jahren jedes Jahr in die Landeshauptstadt reist, begeistert. Die silberne Schleife ging hier an Patrick Kittel, den schwedischen Nationalkaderreiter, der die Stute Deja unter dem Sattel hatte. Auf Platz 4 Nadine Capellmann mit Dark Dynamic und auf Rang 6 ihre Nichte Fabienne Lütkemeier, die Diamonds Forever vorgestellt hatte.

Gleich zwei bayerische Nachwuchs-Reiterinnen schafften es in einer Intermediaire II, die als Qualifikation zum Louisdor-Preis für Nachwuchspferde ausgeschrieben war, unter die ersten Vier. Zwar lag am Ende der Niedersachse Jan-Dirk Gießelmann mit Real Dancer an der Spitze, gleich darauf folgte aber Jessica von Bredow-Werndl aus dem oberbayerischen Aubenhausen. Die Amazone, die seit diesem Jahr Mitglied des deutschen A-Kaders ist, holte sich auf ihrem Nachwuchspferd Zaire die silberne Schleife. Auf Platz vier lag am Ende Victoria Michalke aus Isen bei Erding mit Wasabi OLD. Einen Doppeltriumph im Lager der Springreiter konnte am ersten Tag der Pferd International der Deutsche Meister des Jahres 2012 feiern. Marc Bettinger gewann mit Picasso des Dames nicht nur das Auftaktspringen, sondern setzte sich auch im Preis der Eternit AG, einem Cup für Nachwuchspferde, mit Arvid an die Spitze.

Ex-Bayer David Will holte sich den Sieg im anspruchsvollsten Parcours des Tages, einem CSI*** mit Stechen. Auf Lesthago fegte der am Chiemsee geborene und seit einigen Jahren im Stall Gugler in Pfungstadt lebende Reiter in der schnellsten Nullrunde durchs Ziel. „Das war gleich Springsport vom Feinsten“, stellte Parcourschef Werner Deeg zufrieden fest. München sei mittlerweile ein Top-Pflaster für hochkarätige Reiter und locke damit Aktive aus der ganzen Welt in die bayerische Landeshauptstadt. Und Deeg muss es wissen, schließlich zählt der Franke zu den renommiertesten Parcoursbauern und ist Chef-Ausbilder der FEI (Internationale Reiterliche Vereinigung). Meist ist er mittlerweile außerhalb der deutschen Grenzen unterwegs in Sachen Parcoursbau, in Deutschland baut er nur noch bei Pferd International.

Quelle: Hippo GmbH/ Martina Scheibenpflug
Foto: (c) Maximilian Schreiner

Michael Czok
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