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Mario Stevens gewinnt das Championat von München

Mario Stevens gewinnt das Championat von München

Mario Stevens gewinnt das Championat von München

München – Das Championat von München, Qualifikation für den Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonntag, ist an und für sich schon ein absolutes Prüfungshighlight. 14 Paare qualifizierten sich für das entscheidende Stechen um den Sieg: „Brooklyn ist eigentlich nicht das schnellste Pferd, aber er ist unheimlich erfahren. Als ich Andys Zeit gesehen habe, wusste ich, ich muss volles Risiko gehen“, erklärte Mario Stevens (Molbergen) nach seinem Triumph, denn seine Risikobereitschaft zahlte sich aus.

Mit ‚Andy‘ ist Andreas Kreuzer (Damme) gemeint, der mit dem erst neunjährigen Quintero-Sohn Quinley Platz zwei belegte: „Ich genieße den Moment und bin ganz froh, dass Calvilot heute so gut durch Quinley entlastet wurde. So hatte er heute einen Tag Pause und kann morgen ausgeruht im Großen Preis starten“, erklärte der 28-Jährige. Dritte auf dem Treppchen war Angelique Rüsen (Herborn). Sie ist Bereiterin im Stall von Christian Ahlmann und hat bei den MUNICH INDOORS eigentlich einfach ihren Job gemacht – und das ziemlich gut: „Dolocia hatte eine Verletzungspause. Vorher hat Christian sie geritten, ich habe sie nach der Pause wieder aufgebaut“, äußerst erfolgreich, denn mit einem dritten Platz im Championat von München zeigt die Formkurve der zehnjährigen KWPN-Stute deutlich nach oben. Übrigens haben diese drei Erstplatzierten etwas gemeinsam, denn alle tragen den Titel Deutscher Meister: Andreas Kreuzer 2016, Mario Stevens 2018 und Angelique Rüsen gewann dieses Jahr die Damenwertung.

Unmittelbar vor dem Championat ging es für die internationale Reiterriege in den IDEE KAFFEE Preis. In dieser Punktespringprüfung siegte Jan Wernke (Holdorf) im Sattel von Queen Rubin. „In München ein Springen zu gewinnen ist immer etwas Besonderes und ich bin sehr stolz auf Queen Rubin“, so Wernke nach seinem Sieg. „Die Stute ist jetzt 16 Jahre alt und ich genieße jede Runde mit ihr, so langsam zeichnet sich ja ab, dass es unsere letzten gemeinsamen Turniere sind.“ Platz zwei ging an Walter Gabathuler (SUI) mit Chagrannus gefolgt von Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) mit Cellagon Flipper.

Bereits am Morgen ging es für die Nachwuchspferde in die zweite Qualifikation des Equiline Youngster Cup. In der Abteilung der Siebenjährigen siegte der Schweizer Edouard Schmitz mit der Chacco Blue-Tochter Kilcoltrim Blue. Ganz knapp auf Platz zwei landete Felix Haßmann (Lienen) mit Horse Gym’s Cylana (v. Cornado NRW) vor Tobias Meyer (Neunkirchen-Seelscheid) mit Stargold, einem Hengst von Stakkato Gold.

Bei den Achtjährigen hatte Neugschwent’s Castella, eine Cornet’s Stern-Tochter, die Nase vorn und zwar unter dem Sattel des WM-Sechsten Max Kühner (AUT). Platz zwei ging hier an Krzysztof Ludwiczak (POL) mit Conthacca, gefolgt von dem Vize-Weltmeister Martin Fuchs (SUI), der mit dem Cornet Obolensky-Sohn Faberlys unterwegs war.

Der Turniersonntag der MUNICH INDOORS startet mit der SPOOKS-Amateur Trophy, präsentiert von Radio Arabella, in den Tag. Danach geht es für die Dressurreiter in den Grand Prix Special, den Deutsche Bank Preis. Im Equiline Youngster Cup wird anschließend das Serienfinale entschieden. Am frühen Nachmittag geht es dann mit dem Großen Preis der Deutschen Kreditbank AG in die letzte Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour. Hier entscheidet sich wer Rider of the Year 2018 wird.

Quelle: Kirsten Maier
Fotos: © CMS-MEDIEN.EU

Michael Czok
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