728 x 90

BadenClassics CSI3* enden mit dem Sieg von Jörne Sprehe

BadenClassics CSI3* enden mit dem Sieg von Jörne Sprehe

Die 12. BadenClassics sind zu Ende: die Championesse heißt…. Jörne SPREHE!

Vier Turniertage mit Springsport der Spitzenklasse gingen in Offenburg soeben zu Ende. Die Messe Offenburg bestätigte einen Zuschauerrekord von 11.500 Besuchern. 13 Paare blieben im 1,55m Kurs von Parcourschef Peter Schumacher fehlerfrei und qualifizierten sich für das Stechen um den Großen Preis von Offenburg, der dieses Jahr nochmals präsentiert wurde von der Südwestbank.

Während die ersten Stechteilnehmer – unter ihnen auch Lokalmatador Alexander Schill – auf sichere Runden setzten, zog die Französin Pénélope Leprévost mit dem Tempo an. Tags zuvor gewann sie bereits das Finale der Goldtour und ließ auch im Großen Preis nichts anbrennen. Mit einem schnellen, aber stets souveränen Ritt auf Vancouver de Lanlore in nur 36,54 sec. legte sie eine fantastische Bestzeit vor, die kaum zu unterbieten war. Bis Jörne Sprehe (GER) kam. Auf ihrer wendigen Luna ritt sie nochmals fast drei Sekunden heraus und durfte als zwölfte BadenClassics Championesse die Zündschlüssel des 12.000 Euro Sieger-Smarts aus dem Hause S&G übernehmen. Dritter wurde der Schweizer Niklaus Rutschi auf Cardano CH, vor Jeroen Dubbeldam (NED) auf Roelofsen Horse Trucks Eldorado S. Hans-Dieter Dreher (GER) rangierte auf Prinz auf Platz 7 und war damit bester Baden-Württemberger des Springens, gefolgt von Lokalmatador und Turnier-Mitorganisator Alexander Schill auf Cruising. Marcus Ehning bekamen die Zuschauer beim Großen Preis in der voll besetzten Baden-Arena leider nicht zu sehen. Im Finale der Gold Tour am Samstagabend stoppte sein 9-jähriger Wallach Qooper Z völlig unvermittelt vor einem Hindernis und Ehning stürzte zu Boden. Der Sturz ging zwar einigermaßen glimpflich ab und am Sonntag versuchte er sich erneut im Sattel, entschied dann aber auf seinen Start im Großen Preis zu verzichten.

Ortenauer Springreiter-Nachwuchs bot ein buntes Schauspringen vor dem Großen Preis

11 junge Nachwuchstalente aus der Ortenau durften im Kostümspringen ihr Können unter Beweis stellen. Die 15-jährige Maxine Riebel (Kehl-Sundheim) setzte sich auf Renetta Mia mit der Stilnote 8,7 an die Spitze des Starterfeldes. Auf Platz Zwei folgten Andrea Carolina Finsterbusch (Baden-Baden) und Jara Krieg (Ichenheim), beide mit einer 8,6. Die Jugendlichen, die allesamt Mitglied in einem der Ortenauer Junioren-Nachwuchskader sind, zeigten durchweg sehenswerte Ritte. Für ihre bunten Kostümierungen bekamen sie viel Applaus. Publikumsliebling Nick Armbruster (RV Schutterwald) gewann den Sonderehrenpreis für das beliebteste Kostüm, das das Publikum mit dem meisten Applaus belohnte.

Finale CSI1* im Preis des Gastgebers geht an Melanie Mändli (SUI)

Ihr Wallach Best Boy machte seinem Namen alle Ehre: In dem mit 5.000 Euro dotierten Preis des Gastgebers Stadt Offenburg galoppierte das Paar mit einem Wimpernschlag Vorsprung auf den Zweitplatzierten zum Sieg. Nur 0,06 sec. trennten den Zweitplatzierten Josch Löhden im Sattel von Van Moor von der Bestzeit der Siegerin. Seine Turnierbilanz in der Silber- und Bronze-Tour lässt sich trotzdem sehen: Vier Mal unter den ersten Drei Plätzen, davon ein Sieg und zusätzlich noch der Gewinn des Sonderehrenpreises für den besten CSI1*-Teilnehmer – ein Motorroller vom Gestüt Dobel Familie Karcher! Dritter im Preis des Gastgebers Stadt Offenburg und der Patentanwälte Geitz-Truckenmüller-Lucht-Christ und der Bühler Einrichtungen wurde die Baden-Württembergische Vize-Landesmeisterin Tabea Lausenmeyer.

Finale Regio-Tour: Wie Vereinsmeisterschaften vom RV Schutterwald!

Die ersten Plätze im Stilspringen mit anschließendem Fehler-Zeit-Stechen gingen an drei Amazonen vom RV Schutterwald: Lea Sophie Haller siegte auf Cini Mini mit schnellen 31,7 sec. vor ihren Vereinskameradinnen Rebecca Osswald auf Eaton und Romy Gronau auf Charming Atlantus.Die Siegerin vom ersten Umlauf am Donnerstag Anna-Marlena Zehnle vom RV Lahr wurde Vierte, gefolgt von Denise Vogel, die letztes Jahr in der Regio-Tour vorne lag. Sechste wurde Alina Raabe vom RV Kehl-Sundheim auf GS Perla.

Samstagabend vor vollen Tribünen:

Pénélope Leprévost (FRA) und Casual Z siegen im Finale Gold-Tour 1,45m um den Preis der Firma TRYBA. Die Geschwister Züger sichern sich Platz Zwei und Drei. Ein emotionales Springen beendet den vorletzten Turniertag: Nach zwei Schrecksekunden im Umlauf wurden die Zuschauer auf den voll besetzten Tribünen der Baden-Arena durch ein temporeiches Stechen entschädigt, das mit dem verdienten Sieg der sympathischen Französin endete. 61 Teilnehmer sattelten in dem mit 25.000 Euro dotierten Finale der Gold-Tour um den Preis der Firma TRYBA, 11 schafften den Sprung ins alles entscheidende Stechen. Zuvor gab es aber noch zwei Schrecksekunden: Als 55. Starter im Umlauf stürzte Marcus Ehning nach einer Verweigerung seines Pferdes Qooper Z. Auch die folgende Reiterin Charlotte Bettendorf (LUX) ging an einem Oxer mit Ihrer Stute Hope Street zu Boden. Glücklicherweise kamen Ross und Reiter ohne größere Blessuren davon.

Im Stechen mussten die Zuschauer auf den voll besetzten Tribünen der Offenburger Baden-Arena sieben Ritte lang auf die erste Nullrunde warten. Dies gelang als erstes der Schweizer Amazone Annina Züger auf Douglass Chavannais. Doch die Freude währte nur kurz, denn ihr Bruder Philipp schnappte ihr auf seinem Lykkeshoejs Castus die Führung um ganze fünf Sekunden weg. Dann aber kam die Französin Pénélope Leprévost, die viele als Favoritin handelten. Mit einem entspannten Lächeln auf den Lippen steuerte sie ihre überragend springende 10-jährige Stute Casual Z beherzt durch den Kurs von Parcoursbauer Peter Schumacher und unterbot die Bestzeit von Philipp Züger um eine ganze Sekunde.

Die Vierte und letzte Station des FEI Vaulting World CupTM ist entschieden

Sieg für Nadja Büttiker (SUI), Jannik Heiland (GER) und Zoe Maruccio / Syra Schmid (SUI)! In Offenburg wurden letzte wichtige Punkte für den Einzug ins Finale vergeben, das Ende April im französischen Saumur ausgetragen wird. Im Masterclass Teamwettkampf siegt Pegasus Mühlacker vor dem Juniorteam Gut Waffenschmiede.

Weltcup der Voltigierer: Nadja Büttiker(SUI) auch in Offenburg unschlagbar

Offenburg war die vierte und letzte Möglichkeit für die weltbesten Einzel- und Pas-de-Deux-Voltigierer, um noch wertvolle Punkte für das Weltcup-Finale Ende April im französischen Saumur zu sammeln. In beiden Umläufen um den Preis der Hilzinger Fenster & Türen und der Sulzberger Stalleinrichtungen setzte sich Nadja Büttiker auf Keep Cool an der Longe von Monika Winkler-Bischofberger an die Spitze des siebenköpfigen, extrem starken Starterfelds. Schon bei ihren Starts in Paris und Salzburg verwies die Schweizerin die Konkurrenz auf die Plätze. In Offenburg bedeutete das für die Weltmeisterin Kristina Boe (GER) Rang Zwei. Die 30-jährige Unfallchirurgin aus Kirchwärder bei Hamburg nutzt den Weltcup als „Abschiedstournee“, mit der sie ihre Karriere als aktive Voltigiererin beenden wird.

In der Konkurrenz der sechs Herren gewinnt Vize-Weltmeister und „Vereinskamerad“ von Kristina Boe, Jannik Heiland (GER) auf dem Wallach Highlander, der von Winnie Schlüter longiert wurde. Mit seiner sauber ausgeführten Kür punktete er vom dem Zweiten Viktor Brüsewitz (GER) und dem Franzosen Clément Taillez. Der Pas-de-Deux Weltmeister Lorenzo Lupacchini aus Italien landete etwas abgeschlagen auf Rang Fünf. Konkurrenzlos war das Schweizer Pas-de-Deux Zoe Maruccio und Syra Schmid als einzige Starter im Weltcup der Doppelvoltigierer, da das Baden-Württemberger Wildcard-Team Nadja Wiesenberg / Michael Walker verletzungsbedingt von der Teilnahme in Offenburg absehen mussten.

Mit dem zusätzlichen Masterclass-Wettkampf war in Offenburg die gesamte Bandbreite des Voltigiersports vertreten. Einen gelungenen Abschluss und schöne Bilder aus dem Gruppensport boten die beiden Teams Pegasus Mühlacker und das Juniorteam Gut Waffenschmiede mit ihren Gruppenküren. Im ersten Umlauf übernahmen die Junioren aus Bayern mit einer ansprechenden und gut gelungenen Kür in Führung. Nach einer souverän geturnten zweiten Runde konnten die Sechstplatzierten der Deutschen Meisterschaft 2018, das Baden-Württemberger Team Pegasus Mühlacker, einige Punkte aufholen und fuhren als Sieger im Masterclass Team-Wettkampf von BLEYER Voltigierschuhe und ES VARIO nach Hause.

Weitere Turnierinfos finden Sie auf www.baden-classics.de

Quelle: Kathrin Massé
Foto: © Ursula Puschak / Reitsport-Nachrichten.eu

Michael Czok
ADMINISTRATOR
PROFILE

Weitere Nachrichten

Reitsport-Nachrichten

Die Redaktion

Veranstaltungen

Informationen